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Montag, 23. März 2009

Pastor Petersen wechselt zur FEG?!

Heute erschien der letzte Nachtrag zur Ordination in der Allgemeinen Zeitung. An sich war der Artikel inhaltlich in Ordnung und recht positiv. Allerdings bin ich neuerdings Pastor der FEG, so der Artikel (vielleicht habe ich das einfach nicht genügend im Gespräch erläutert). Doch es gibt gar keine FEG in Alzey. Ja, einen Buchstabendreher und etwas ganz neues entsteht...
Zum Artikel geht es hier.

Donnerstag, 12. März 2009

Nachtrag Ordination

Fast schon zwei Wochen liegt nun meine Ordination hinter mir. Es war ein wunderschöner und vor allen Dingen bewegender Gottesdienst für mich. Einge Eindrücke (Wie z.B. mein Ordinationsversprechen) habe ich sicherlich noch nicht ganz verarbeitet. Unsere lokale Zeitung hat einen Artikel zur Ordination veröffentlicht. Ich habe mich sehr gefreut, dass so positiv und vor allen Dingen mit solchen Aussagen über uns berichtet wird. Ich habe mich persönlich dafür bei dem Reporter bedankt.
Heute komme ich von unserem Pastorenkonvent aus Kirchgheim wieder. Ca. 45o Pastoren unseres Bundes haben sich dort zur Fortbildung getroffen. Morgen geht es dann direkt zur ersten Gemeindeleitungsklausur nach Trippstadt.
Noch ein Wort zu den Vorfällen, die unsere Medien und unser ganzes Land zur Zeit beschäftigen: Ich bin sprachlos und hilflos. Fassungslos bitte ich Gott: "Herr, erbarme Dich!"

Dienstag, 10. Februar 2009

Besuch beim Bürgermeister

Gerade komme ich von meinem Treffen beim Bürgermeister der Stadt Alzey wieder. Ich bin beieindruckt. es war ein sehr nettes und entspanntes Gespräch. Mir war es wichtig, deutlich zu machen, dass wir als Kirch nicht isoliert und abgeschottet leben und wirken wollen, sondern uns als Kirche für die Stadt verstehen. Interessanterweise hat er viel gefragt: Wie wird man Pastor? Wie läuft so ein Berufungsprozess? Wie wie finanzieren sich Freikirchen? Gefreut hat mich auch, dass er anhand meines Akzents meine Herkunft sofort auf Schleswig-Holstein vermutete :-)
Zudem wollte er wissen, was mein Ersteindruck von Alzey sei und was ich als Außenstehender vermissen würde. Nachdem wir uns dann noch ein bischen in Sachen Kommunalpolitik verquatscht haben, lud ich offiziell zu meiner Ordination am 01. März ein. Er will kommen. Darüber freue ich mich.

Montag, 26. Januar 2009

Motivationstag

Samstag hatten wir bei uns in der Gemeinde am Schillerplatz einen sogenannten Motivationstag mit meinem Vikariatsbegleiter Henrik Diekmann aus Ingelheim. Es war eine wirklich super Zeit. Zum Beginn meines Dienstes haben wir uns gemeinsam nochmal die Ziele Gottes für seine Gemeinde erarbeitet, um dann gemeinsam zu schauen wie wir die jetztige Situation unserer Gemeinede beschreiben würden und wo wir die Gemeinde 2012 sehen wollen. Das war natürlich besonders spannend für mich. An einem Punkt sollten die Gemeindglieder die fünf wichtigsten Schwerpunkte meines Dienstes beschreiben. Ich bin glücklich und dankbar für die Ehrlichkeit, denn ich finde es grausam wenn man Erwartungen nie nennt und so unnötiger Frust ensteht. Im Gegenteil, dass was ich mir erhofft habe und gut vorstellen kann wurde ebenfalls durch die Erwartungen der Gemeinde bestätigt und bestärkt. Wir sind also auf einem guten gemeinsamen Weg. Möge Gott diesen Prozess segnen und intensiv begleiten.

Montag, 19. Januar 2009

Autogrammstunde im Gottesdienst

Vor meinem ersten Gottesdienst gestern, war ich doch ein bischen verwundert, als ein Junge zur mir in die erste Reihe kam und nach einem Autogramm fragte. Ich musste noch mal nachfragen, ob ich ihn auch wirklich richtig verstanden hatte. Ja, er wollte wirklich ein Autogramm von mir. Wenig später erläuterte er mir dann, dass er in den Konfirmatenunterricht einer anderen Kirche gehe und nun gehört hat, dass ich Pastor bin. So war einer meiner ersten Amtshandlungen eine Unterschrift für einen Teenie, dem meine Predigt wohl nicht zu langweilig war, denn er blieb den ganzen Gottesdienst in der ersten Reihe sitzen.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Mein erster Tag

Es ist relativ spät. Ich komme gerade nach Hause. Mein erster Arbeitstag geht zu Ende. Sicherlich wird nicht jeder Tag von 08:00 - 23:00 Uhr gehen. Das wahr heute wohl aussergewöhnlich lang. Denn am Abend war gleichzeitig meine erste Gemeindeleitungssitzung.
Es ist schon komisch in seinem eigenem Büro zusitzen, plötzlich viel Verantwortung zu haben und seine Pausen und Arbeitszeiten völlig selber bestimmen zu können. Morgen geht es dann an die erste Predigt und Einrichtung des Büros. Ich bin wirklich gespannt, was Gott mit uns hier in Alzey die nächsten Jahre vor hat. Ich freue mich riesig drauf.

Samstag, 19. Januar 2008

mutiger Auftritt!

Durch einen Kommentar von Maze zu meinem letzten Post wurde ich auf folgenden Clip aufmerksam gemacht. Dave Sharples, Leiter des Kids Club einer Liverpooler Gemeinde, hält auf dem Parteitag der Conservative Party im letzten Jahr eine bewegende Rede. "Der Typ hat selber nichts mit den Convervatives oder Politik am Hut, aber irgendso ein MP war ganz angetan von seiner Arbeit u. dann hat Dave eine 6 Min. Rede halten dürfen. Kann ich nur empfehlen mal anzuhören, nicht nur wegen des abgefahrenen Liverpooler Akzents ;)." Zitat Maze


Donnerstag, 17. Januar 2008

Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar

Heute Abend erinnerte mich ein Pastor daran, dass unterlassene Hilfeleistung ein entscheidenen Paragraph im Strafgesetzbuch darstellt. Bei uns im Theologischen Seminar hatten wir heute eine Vorlesung zum Thema Gemeinde & Politik. Dabei stellte sich die interessante Frage: Warum sind wir als Kirchen in der Gesellschaft mehr bekannt für das, was wir ablehnen, als für das, was wir wertschätzen? Ich glaube die Innenorientierung der meisten Gemeinden ist sehr gut strukturiert und ausgebaut, und das zu recht. Doch an der Außenorientierung mangelt es oft. Wie wäre es zum Beispiel in der Gemeindeleitung ein "Diakon für die Stadt" einzusetzen. Also eine Person, dessen Aufgabe es ist den Blick und den Kontakt nur zur Stadt zu haben: Mit den lokalen Politikern in Kontakt stehen, die Brennpunkte der Stadt wahrnehmen etc. Gott sagt zu unseren Mitmenschen in der Stadt: "Ich lebe, und ihr sollt auch leben!"

Sonntag, 13. Januar 2008

Besuch bei ICF Berlin

Gemeindegründung – so lautet das Thema eines Seminar, das ich gerade am ThS-Elstal besuche. Theoretisch, aber auch sehr praktisch, machen wir uns Gedanken, was Gemeindegründung ist und wie das konkret aussehen kann. Dazu besuchen wir auch zahlreiche Gemeindegründungsprojekte in Berlin. Heute stand ICF (international christian fellowship) auf dem Plan.

Ich war begeistert. ICF ist eine Gemeinde die am Puls der Zeit leben will. Nein, nicht völlig abgehoben und nur visionär, sondern ganz normal. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, wurde geistlich herausgefordert und durch ihre Art Kirche zu gestalten inspiriert. Ein Satz der mir besonders im Nachgespräch mit den Pastoren hängen geblieben ist lautet: „Veränderung werden immer zusammen mit Werten vermittelt.“ Es geht ihnen also nicht nur darum alles anders oder auch besser zu machen, sondern die Form kommt immer nach dem Inhalt. Anders gesagt: Die Form dient nur den Inhalt noch besser herauskommen zu lassen. Das ist doch einmal eine Perspektive Veränderungen und Umstrukturierungen in der Gemeinde vorzunehmen. Let´s rock!

Donnerstag, 10. Januar 2008

Helgoland Teil I


Helgoland (niederdeutsch für Heiliges Land, friesisch und Halunder (Deät) Lun bzw. Hålilönj, englisch Heligoland) ist Deutschlands am weitesten vom Festland entfernte Nordsee-Insel.

Helgoland hat sich zum Zauberwort entwickelt. Mein neues zu Hause, meine neue Gemeinde und meine neue Arbeitsstelle verbirgt sich hinter dem Namen dieser schönen Nordseeinsel. Dass Helgoland im Niederdeutschen für Heiliges Land steht, verstehe ich mal als ein kleine Prophetie. Alles sieht vielversprechend aus, wir haben gute Eindrücke und sind gespannt, wie es weiter geht. Bald gibt es mehr aus Helgoland.

Dienstag, 29. Mai 2007

estland...ein Reise mit Folgen!


Über Pfingsten sind wir mit den Jugendlichen unserer Gemeinde nach Estland gefahren. In der Nähe von Tartu (Südestland) wohnten wir in einem wunderschönen ehemaligen Bauernhof mitten auf dem Land. Plumpsklo, Badesee mit Floss, Wasserschöpfen am Brunnen, Grillen in der Scheune und der Bolzplatz boten ideale Rahmenbedingen für ein einzigartiges Wochenende. Der besonderes positive Eindruck des Landes hat zur Folge, dass ich unbedingt noch einmal länger Estland besuchen möchte. Die Menschen, die wir getroffen haben, waren sehr hilfsbereit, gastfreundlich und machten es möglich, dass man sich in ihrem Land richtig wohlfühlt. Tallin als die estnische Hauptstadt muß man einfach einmal im Leben besucht haben. Ihr Stadtbild wird übrigens von der größten und unübersehbare Kirche Estlands geprägt, der Olevist-Kriche (Eine Freikirche). Die Landschaft Estlands erinnert mit ihren vielen Seen und Wäldern an Skandinavien. Folgen wird das Wochenende sicherlich auch persönlich für jeden Einzelnen gehabt haben. Ich bin gespannt, denn so seine intensive gemeinsame Zeit prägt immer besonders. Folgen also, die eine Reise so mit sich bringt.