Posts mit dem Label Studium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Studium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 18. März 2008

Mission-shaped Church

...so lautet der Name eines Berichts, den die Anglikanische Kirche in England veröffentlicht hat und Gegenstand meiner Masterarbeit war. Die erste gute Nachricht lautet: Ich habe meine Masterarbeit ungefährt seit 24h Stunden abgegeben und spüre langsam aber sicher die Erleichterung. Die zweite gute Nachricht behinhaltet dieses Buch. Mich hat die Art und Weise wie Mission-shaped Church Mission begründet und gestaltet inspiriert. Falls man man das Vorurteil gegenüber der Theologie hatte (was natürlich schade wäre), dass sie irrelvant und weltfremd sei, dann sind die missionstheologischen Überlegungen von Mission-shaped Church ein Gegenbeispiel. Beim Lesen wird man sicherlich in seinem herkömmlichen Denken herausgefordert, ich wurde es auf jeden Fall. Eine Kostprobe? Hier eine coole grundlegende Aussage: "It is not the Church of God that has a mission in the world, but the God of mission who has a Church in the world." (MSC 85) Und noch eine typisches Zitat bezüglich der Herangehensweise des Berichts: "Start with the Church and the mission will probably get lost. Start with mission and it is likely that the Church will be found." (MSC 116). Also, eine Masterarbeit, die mir sehr viel Freude gemacht hat. Ich empfehle MSC zu lesen! PS: Seit 2007 gibt es auch eine deutsche Übersetzung des Berichts: Herbst, Michael: Mission bringt Gemeinde in Form. Gemeindeplfanzungen und neue Ausdrucksformen gemeindlichen Lebens in einem sich wandelnden Kontext.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar

Heute Abend erinnerte mich ein Pastor daran, dass unterlassene Hilfeleistung ein entscheidenen Paragraph im Strafgesetzbuch darstellt. Bei uns im Theologischen Seminar hatten wir heute eine Vorlesung zum Thema Gemeinde & Politik. Dabei stellte sich die interessante Frage: Warum sind wir als Kirchen in der Gesellschaft mehr bekannt für das, was wir ablehnen, als für das, was wir wertschätzen? Ich glaube die Innenorientierung der meisten Gemeinden ist sehr gut strukturiert und ausgebaut, und das zu recht. Doch an der Außenorientierung mangelt es oft. Wie wäre es zum Beispiel in der Gemeindeleitung ein "Diakon für die Stadt" einzusetzen. Also eine Person, dessen Aufgabe es ist den Blick und den Kontakt nur zur Stadt zu haben: Mit den lokalen Politikern in Kontakt stehen, die Brennpunkte der Stadt wahrnehmen etc. Gott sagt zu unseren Mitmenschen in der Stadt: "Ich lebe, und ihr sollt auch leben!"

Sonntag, 13. Januar 2008

Besuch bei ICF Berlin

Gemeindegründung – so lautet das Thema eines Seminar, das ich gerade am ThS-Elstal besuche. Theoretisch, aber auch sehr praktisch, machen wir uns Gedanken, was Gemeindegründung ist und wie das konkret aussehen kann. Dazu besuchen wir auch zahlreiche Gemeindegründungsprojekte in Berlin. Heute stand ICF (international christian fellowship) auf dem Plan.

Ich war begeistert. ICF ist eine Gemeinde die am Puls der Zeit leben will. Nein, nicht völlig abgehoben und nur visionär, sondern ganz normal. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, wurde geistlich herausgefordert und durch ihre Art Kirche zu gestalten inspiriert. Ein Satz der mir besonders im Nachgespräch mit den Pastoren hängen geblieben ist lautet: „Veränderung werden immer zusammen mit Werten vermittelt.“ Es geht ihnen also nicht nur darum alles anders oder auch besser zu machen, sondern die Form kommt immer nach dem Inhalt. Anders gesagt: Die Form dient nur den Inhalt noch besser herauskommen zu lassen. Das ist doch einmal eine Perspektive Veränderungen und Umstrukturierungen in der Gemeinde vorzunehmen. Let´s rock!

Sonntag, 24. Juni 2007

Freiheit für Tibet

am Freitag habe ich als Teil einer Exkursion ein tibetisch-buddhistisches Zentrum in Berlin-Mitte besucht. Sehr interessant. Unser Gastgeber, ein ehemaliger Mönch, der viele Jahre selber im Tibet und Indien lebte, hat uns eine intensive Einführung in den Buddhismus gegeben. Beeindruckend am Buddhismus finde ich die Konzentrationsübungen, durch die man die Wirklichkeit anders oder auch besser wahrnimmt. Sicherlich eine gute Technik, um mal einige andere Eindrücke über sein eigenes Leben und seiner Umwelt zu bekommen. Dennoch blieben gerade für den Alltag einige Fragen offen. z.B.: Die typisch menschliche Erfahrung des Leids schien nicht wirklich aufgegriffen und respektiert zu werden bzw. es wurde keine wirkliche Perspektive für solche Erfahrungen vermittelt. Gleichwohl war es ein Besuch, der mich sicherlich bereichert hat.