Freitag, 21. November 2008
Aufwiedersehen Neuseeland
Noch eine Kleinigkeit, die uns besonders hier in Christchurch aufgefallen ist und uns beeindruckt hat:
Waehrend wir inzwischen mehrmals mit dem Stadtbus durch die Stadt gefahren sind, konnten wir beobachten, dass die meisten Leute, die den Bus verlassen, sich mit einem kurzen "Thank's Busdriver", "Thank you" oder "Cheers" beim Busfahrer/ bei der Busfahrerin bedanken. Nein, nicht nur wenn sie vorne aussteigen, auch wenn sie hinten aussteigen, dann rufen sie es durch den Bus nach vorne. Der Bussfahrer bedankt sich dann ebenfalls bei den Passagieren. Eine kleine Geste, die Eindruck auf uns gemacht hat.
Mittwoch, 19. November 2008
Christchurch
Nun sind wir fuer zwei Tage bei Duane, den wir durch den Hospitalityclub kennengelernt haben. Er hat uns gerne in sein kleines Haus aufgenommen, so dass wir uns hier sehr wohl und willkommen fuehlen. Jetzt machen wir uns gleich auf den Weg, um Christchurch zu erkundigen. Im Unterschied zu Europa ist die Geschichte der meisten Staedte hier relativ jung. Christchurch ist mal gerade ueber 150 Jahre alt. Doch die ganzen Geschichten um die Siedlungszeit, die wir ja in Deutschland weniger kennen, sind sehr spannend.
Beim Fruehstueck habe ich so eben das Spiel Deutschland : England am Liveticker verfolgt. Es ist ja immer so ein Prestigeduell, wenn diese beiden Nationen aufeinander treffen (auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war). Daher ist es schon schade, dass wir verloren haben. Aber wer waren die ganzen Namen, die bei uns auf den Platz standen. Ich bin mal gerade zwei Monate weg und kenne nur noch die Haelfte der Spieler...
Sonntag, 16. November 2008
Gastfreundschaft pur
Montag, 10. November 2008
Ganz im Sueden
Den beruehmten Milford Sound haben wir auf eine andere besondere Art erlebt. Voellig vergregnet konnten wir zwar nicht die Bergspitzen sehen, dafuer enstanden aber wie aus dem Nichts hunderte (nicht uebertrieben) von Wasserfaellen, die die steilen Felsklippen runter stuerzten. Sehr sehr eindruecklich.
Jetzt sind ganz im Sueden ( Invercargill) und machen uns allmaehlich Richtung Christchurch auf. Hin und wieder bekommt man etwas vom politischen Weltgeschehen mit. Aber die grossen Details und Hintergrundinformationen werden wir wohl erst in Deutschland erfahren.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Westcoast
Jetzt zu wichtigeren Dingen: Wir hatten ein paar super Tage im Abel-Tasman-National-Park. Bei traumhaft karibischen Wetter sind wir einen Tag an der Kueste Kayak gefahren, haben dann abends in einer abgelegenen Bucht gecampt und sind am naechsten Morgen die bergige Kueste entlang gewandert. Abends hatten wir dann eine Art Robinson Crusoe Erfahrung. Eigentlich war ein Wassertaxi bestellt, um uns abzuholen und wieder zurueck in die Zivilisation zu bringen. Doch es kam nicht. So warteten wir an dem einsamen Strand und hofften noch andere Menschen zu treffen, die allerdings nicht eintrafen. Das erste Boot, das dann endlich vorbei kam, fuhr einfach an uns vorbei und ignorierte uns. Ein bischen Unsicherheit kam auf. Dann entdeckten wir ein zweites Boot, das allerdings auch zum anderen Strand fuhr. Als es dann wieder in unsere Richtung kam winkten wir auffaellig, um irgendwie auf uns aufmerksam zu machen. Das Boot schien seinen Kurs zu wechseln und sich in unsere Richtung aufzumachen. Wir griffen zu unseren Rucksaecken. Doch dann aenderte das Boot wieder den Kurs und steuerte auf eine Insel zu (Wir dachten, wir haetten deutlich gemacht, dass wir auf sie warten). Naja, nach wiederum heftigem Wincken kam das Boot dann endlich zu uns, fragte was wir wollten und nahm uns letztendlich mit. Man hatte uns wohl vergessen... Wir hatten uns schon ueberlegt, wie wir die Nacht ohne Schlafsack und Zelt verbringen wuerden (denn die hatten wir am Campingplatz gelassen). An die von Euch, die demnaechst heiraten oder an ihrer Ehe arbeiten wollen: Dieser Nationalpark waere ideal fuer die Flitterwochen und bei einem gemeinsamen Kayaktrip lernt man gleichzeitig Teamwork und Kommunikation.
Jetzt sind wir an der rauhen Westkueste mit riesigen Wellen und starker Brandung, in der man freiwillig wohl kaum baden geht. Demnaechst geht es dann in die suedlichen Alpen (Die heissen wirklich so. Oesterreicher haben hier ihren Einfluss hinterlassen). Das Internet ist hier absolut teuer, daher nur kurz: Uns geht es wirklich gut!
Montag, 20. Oktober 2008
Im Sueden des Norden
Inzwischen sind wir in Wellington, der Hauptsadt Neuseelands angekommen. Highlights der letzten Woche war u.a. sicherlich der Hot-Water-Beach auf der Coromandel Halbinsel: Bei Ebbe grabt man sich ein Loch in den Sand und hat seinen eigenen Pool. Das Wasser war knapp 50 Grad warm, an einigen Stellen hat man sich sogar fast verbrannt durch die heissen Quellen, die das Wasser aus dem Boden entspringen lassen. Weiter im Sueden, in Rotorua, stank die ganze Stadt nach verfaulten Eiern. Kaum zu glauben, dass soviel tausend Menschen in dieser Stadt leben, in der ueberall und staendig Schwefel und heisser Dampf aufsteigt. Dort haben wir auch ein orignal und noch aktives Maoridorf besucht. Maori sind die aeltesten Einwohner Neuseelands und ziemlich integriert in die Gesellschaft. Chrille war besonders begeistert, den originall HAKA-Tanz zu sehen. Wir koennten noch so viel erzaehlen, aber das soll jetzt erstmal reichen.
Chrille hat ganz vergessen den Spass und den Nervenkitzel zu erwaehnen, den wir (besonders Caro) hatten, als wir bei einerRaftingtour einen 7 m tiefen Wasserfall runtergesaust sind. Nass waren wir sowieso, da es in Stroemen regnete.
Jetzt noch ein kleiner photographischer Nachtrag:
Das Cape Reinga, ganz im Norden Neuseelands bei besten Blick auf den Pazifik
Chrille beim Sanbborden, ein super Spass!Die Bay of Islands, auf dieser wunderschoenen Insel haben wir eine Picknickpause gemacht.
Chrille an den Wasserfaellen von Whangarei (Ja, die Ort haben hier sehr coole Namen, darin wird u.a. der Maori Einfluss deutlich: Kerikeri, Whakapapavillage, Whanganui etc.).
So, morgen nehmen wir die Faehre von Wellington nach Picton ueber die Cook-Strasse. Die Fahrt soll sehr schoen sein, wenn man dann gutes Wetter hat, hoffen wir's. Wir vermissen Euch, hoffen Euch geht es gut und freuen uns Euch irgendwann mal wieder persoenlich zu sehen.
Montag, 13. Oktober 2008
Zurueck aus dem Norden
Inzwischen sind wir wieder in Auckland und vom hohen Norden zuruekgekehrt. Eins steht schon jetzt fest, wo wir nur einen kleinen Teil des Landes gesehen haben, es gehoert definitiv zu den schoensten dieser Erde, weil es eben so enorm vielfaeltig ist. Das Wetter ist besser geworden. Besonders in der schoenen Bay of Islands, in der man sich wie in der Karibik fuehlt, war unsere Schiffstour zwischen den vielen kleinen Inseln beeindruckend. Am Cape Reigna, den noerdlichsten und ebenso einsamsten Fleck Neuseelands (zumindest von uns so gefuehlt) haben wir den unendlichen Blick in den weiten Pazifik genossen und direkt daneben in einer wunderschoenen Bucht gecampt. Trotzt Bulli und Bettdecke ist es nachts doch sehr kalt. Auf einer der groessten Duenen Neuseelands haben wir uns ein Sandboard ausgeliehen und sind die Duenen runter geheitzt. Was fuern Spass!!!
Gestern haben wir in einer kleinen Stadt Dagarville (4.500 Einwohner, wir wuerden so etwas wahrscheinlich noch Dorf nennen) eine Taufe in einer Baptistengemeinde miterlebt. Taufgewaender, wie wir sie aus Deutschland kennen, gibt es hier nicht. Mant tauft in Badeshorts und T-shirt. Beindruckend war, wie der Pastor in Shorts, T-shirt und Barrfuss vorne Stand und kurz vor der Taufe noch mal erklaert hat, was jetzt passiert (Koennte ich das auch in einer deutschen Gemeinde auch machen?). Anschliessend wurden wir ueberraschend von einer aelteren Schwester zum Mittagessen und zur Uebernachtung in ihrem schoenen Haus auf dem Berg eingeladen. Traumhaft, dass war ein richtiger Sonntag fuer uns.
Nichtdestotrotz fehlen uns doch Familie, Freunde und die vertraute Umgebung. Nach dem gemeinschaftlichen Leben in Elstal ist die Einsamkeit hier in NZL noch gewoehnungsbeduerftig.
Gerne wuerden wir Euch auch ein paar Fotos zeigen, doch das ist in den Internetcafes nicht moeglich. Vielleicht ergibt sich ja noch was.
Jetzt geht es ab in den Sueden, ca. noch eine Woche auf der Nordinsel, bevor wir dann die Faehre in Wellington nach Picton zur Suedinsel nehmen. Wir hoffen, wir koennen uns bald mal wieder melden.
Montag, 6. Oktober 2008
City of Sails
Besonders die Freundlichkeit und Sportlichkeit der Neuseelaender ist auffallend. Andauernd laufen Jogger ans uns vorbei. In Geschaeften wird man sehr freundlich und zugewandt bedient. Diese Offenheit und Gelassenheit ist beeindruckend. Fuer alle die jetzt auch gerne im Urlaub waeren, sei noch erwaehnt, dass das Wetter kein Stueck besser ist als zu Hause: Es regnet heute und ist fuer den Fruehling noch relativ kalt. Ab morgen mieten wir uns den kleinen Bus und starten unsere Reise in den Norden Neuseelands. Ich habe schon jetzt Respekt vorm Linksfahren...
Sonntag, 5. Oktober 2008
Ankunft in Auckland
Hier in Auckland sind wir die ersten Tage in einem Backpackerhostel untergekommen. Als wir am ersten Abend uns unser Essen gekocht haben und uns dann in den Aufenthaltsraum gesetzt haben, fuehlten wir uns wie in alten Zeiten auf der Logos. Menschen aus aller Herren Laender begruessten uns, wollten wissen wer wir sind und woher wir kommen. Also ein sehr freundlicher Empfang.
Wie es sich fuer einen angehenden Baptistenpastor gehoert, waren wir heute im Gottesdienst: Im Baptist Tabernacle of Auckland. Schoen, dass trotz der vielen tausend Kilometer Entfernung dennoch die gleichen Lieder gesungen werden. Da fuehlt man sich doch gleich ein Stueck wohler.
Soviel fuer den Anfang, demnaechst gibt es mehr.
Montag, 1. September 2008
King Kong Sing Song
http://www.youtube.com/watch?v=40MUkMgqlN4